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Delmonico’s. Photo: Lanna Apisukh

Trinkgeld, Zahlungsmittel und Mehrwertsteuer

Dieser praktische Ratgeber hilft dir beim Essen gehen, bei Taxifahrten, beim Einkaufen und wenn du dem Hotelpersonal eine Freude machen möchtest.

Zahlungsmittel

Kreditkarten und mobile Zahlungsmethoden werden zwar für den Kauf von Waren und Dienstleistungen weitgehend akzeptiert, doch die meisten Betriebe in New York City – darunter Restaurants, Bars, Cafés, Einzelhandelsgeschäfte, Lebensmittelläden und viele mobile Anbieter:innen – sind gesetzlich verpflichtet, auch Bargeld anzunehmen. Ausnahmen gelten für Stadien, Arenen und bestimmte große Veranstaltungsorte.

Kredit- und Debitkarten sowie digitale Geldbörsen sind nach wie vor die schnellsten und am häufigsten genutzten Zahlungsmethoden in New York City. Da Kreditkartenzuschläge nach staatlichem Recht legal sind, können bei Kartenzahlung 3–5 % des Transaktionsbetrags zusätzlich anfallen.

Ein paar nützliche Hinweise:

  • Betriebe dürfen keine höheren Preise verlangen oder Aufschläge erheben, wenn Kund:innen bar bezahlen.

  • Betriebe können es ablehnen, Scheine über 20 Dollar anzunehmen.

  • Manche Betriebe runden Barzahlungen beim Wechselgeld auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag auf oder ab – das ist gesetzlich erlaubt.

  • Viele Dienstleister:innen nehmen digitale Trinkgelder über Apps wie Venmo, Zelle oder Cash App entgegen, oft per QR-Code.

  • Für diese Zahlungsmethoden wird möglicherweise ein US-amerikanisches Bankkonto oder eine US-amerikanische Telefonnummer benötigt.

  • Wer Trinkgeld geben möchte, aber keine digitale Zahlungs-App nutzen kann, greift am besten auf Bargeld zurück – das ist immer willkommen.

Trinkgeld

Die Gastgewerbe-Fachkräfte in New York City sorgen dafür, dass jeder Besuch unvergesslich wird. Wer Hotelangestellten, Restaurantmitarbeiter:innen, Fahrer:innen, Guides und dem Verkaufspersonal mit Freundlichkeit und Respekt begegnet, trägt dazu bei, dass sich alle willkommen fühlen.

Da viele dieser Beschäftigten Trinkgeld als Teil ihrer Vergütung einkalkulieren, ist es zwar keine Pflicht, aber durchaus üblich und wird erwartet. Zeig deine Wertschätzung für die erhaltene Hilfe – und gib Trinkgeld wenn möglich in bar. Eine Ausnahme bilden Restaurants, die grundsätzlich kein Trinkgeld akzeptieren. Diese erheben entweder einen Service oder Verwaltungszuschlag oder sie kalkulieren höhere Preise, um ihren Mitarbeiter:innen einen besseren Stundenlohn zahlen zu können (ein entsprechender Hinweis findet sich in der Regel auf der Speisekarte oder der Rechnung). Als Orientierung findest du hier eine Übersicht darüber, wie viel Trinkgeld üblich ist – in der Regel als Prozentsatz und nicht als fester Betrag angegeben:

Restaurants mit Bedienung am Tisch: 20 % des Rechnungsbetrags vor Steuer sind beim Tischservice üblich. Bei besonders gutem Service hinterlassen manche Gäste auch mehr. Schau dir zuerst auch deine Rechnung genau an: Manche Restaurants – besonders bei größeren Gruppen (oft ab sechs Personen) – rechnen Trinkgeld oder einen Serviceaufschlag automatisch mit ab.

Coffeeshops und Cafés mit Thekenservice: Bei einfachem Thekenservice ist Trinkgeld freiwillig, aber für aufwendig zubereitete Getränke freut sich ein Barista über 1 Dollar oder mehr. Am Bezahlterminal wird dir wahrscheinlich ein Trinkgeld von 18–22 % auf den Nettobetrag vorgeschlagen, du kannst aber meist auch einen festen Dollarbetrag eingeben statt eines Prozentsatzes. Du kannst den Trinkgeldvorschlag jederzeit ändern – er ist nicht verpflichtend.

Takeout: Trinkgeld ist zwar freiwillig, aber 5–10 % sind bei Takeoutbestellungen üblich.

Lieferservice: 20 % sind üblich, besonders bei größeren oder aufwendigeren Bestellungen.

Bars: Gib 1–2 Dollar pro Getränk als Trinkgeld, oder 18–20 % wenn du eine Rechnung am Ende bezahlst.

Hotels:

  • Türsteher:in (beim Herbeirufen eines Taxis): $2–$5

  • Gepäckträger:in: $1–$2 pro Tasche

  • Housekeeping: $5–$10 pro Tag

Taxis und Rideshares: 15–20 % des Fahrpreises sind üblich.

Friseur, Nagelstudio und Spa: 20 % des Servicepreises sind hier die Norm. Wenn du kein Bargeld dabei hast, bevorzugen viele Dienstleister:innen digitale Direktzahlungen. Manchmal gibt es einen Rabatt (in der Regel 5–10 %), wenn du Dienstleistungen bar bezahlst.

Reiseleiter:innen und andere Servicekräfte: 10–20 % des Tour oder Servicepreises.

Garderobenpersonal: 1–2 Dollar pro Kleidungsstück.

Umsatzsteuer

Während Preisschilder eine Zahl anzeigen können, enthalten sie in der Regel keine Steuern. Die Mehrwertsteuer auf die meisten Waren und Dienstleistungen in New York City beträgt 8,875 %. Bestimmte Waren sind jedoch davon befreit, und auf Kleidung sowie Schuhe unter 110 Dollar wird keine Steuer erhoben.